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VerfahrenstechnikerIn für die Getreidewirtschaft


 

Der Beruf „VerfahrenstechnikerIn für die Getreidewirtschaft“ hat seinen Ursprung im höchst traditionellen Beruf des Müllers. War ursprünglich in den letzten Jahrhunderten die Vermahlung von Getreide zu Mehl die Aufgabe des Getreidemüllers, so hat sich diese Branche in den letzten Jahrzehnten enorm weiterentwickelt.  Mit immer besseren Maschinen konnten immer hochwertige Mehle für den Bäcker erzielt werden.  Durch die gute Ausbildung im „Dualen Bildungssystem“ Lehrbetrieb und Berufsschule, können die Getreidemüller die hochtechnischen Maschinen auch richtig steuern und geschickt handhaben.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Getreidemüller zusätzliche Getreideverarbeitungswege beschritten. Die Erzeugung von Futtermittel und Backmittel wurde professionell. 

Heute wird der Lehrberuf VFT in folgenden drei Schwerpunkten ausgebildet:

Getreidemüller, Futtermittelhersteller, Backmittelhersteller

 

GetreidemüllerIn: die Handhabung von Maschinen zur Getreideannahme, Transport, Reinigung, Vorbereitung zur Vermahlung, Trennung von Schale und Mehlkern, sieben und sichten, wägen und verpacken sind die Schwerpunkte des Getreidemüllers/ der Getreidemüllerin.

 

FuttermüllerIn: Bei der Futtermittelproduktion werden verschiedene Getreidearten mit verschiedenen eiweißreichen Komponenten mit diversen Zusatzstoffen wie Vitamine und Mineralstoffen vermischt, zerkleinert, gepresst und verpackt. Solche Futtermittel werden sowohl für Heimtiere (Kaninchen, Vögel usw.) als auch in der Landwirtschaft für Nutztiere benötigt.

 

BackmittelherstellerIn: In der Backmittelproduktion werden vor allem Mehle mit Zucker, Fette, Backpulver usw. vermischt um Bäcker in ihrer Backstube oder Hausfrauen/-männer in deren Küche zu unterstützen.

 

Lehrzeit: 3 Jahre